Hier spielt die Entwicklung des individuellen, physiologischen Atemrhythmus eine grundlegende Rolle. Für einen lebendigen Atem ist es wichtig, sowohl die Kraft des Zwerchfells als auch die elastische schwingungsfähige Qualität des Lungenraums zu wecken. Dabei können körperliche Spannungsverhältnisse, emotionale Blockaden, Denkmuster oder Glaubenssätze erkannt werden, was die Chance zu einer Veränderung beinhaltet.
Gesprochene Sprache, gesungene Lieder und Töne sind hörbarer Ausatem. Die achtsame Bildung von Lauten und Klängen schult unsere Selbstwahrnehmung und erleichtert uns eine mühelose Tongebung. Je nachdem, welche Resonanzräume uns zur Verfügung stehen, wie frei unser Atem fließen kann und wie sehr wir im Inneren mit dem verbunden sind, was wir „erklingen“ lassen, erreichen wir unser Gegenüber mehr oder weniger. Sowohl in der Atemtherapie als auch in der Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie unterstütze ich Sie/Euch mit Bewegungssequenzen, Texten und Gedichten, einfachen Liedern Klängen vom Klavier und anderen Instrumenten.